Manfred Krämer

Willkommen

Autor Info's mit anzeigen September 20th, 2011

Sachverständigenbüro

für Sicherheitstechnik

Manfred Krämer

Auf diesen Seiten präsentiere ich Ihnen Einblicke in meine Arbeit als Sachverständiger für Schließsysteme. Unter "Aufgabenbereiche" finden Sie mehr über meine Arbeit. Weiter unten auf dieser Seite befinden sich aktuelle Themen und Berichte über Konferenzen.
Bitte beachten Sie, dass sich diese Website noch im Aufbau befindet und dabei kontinuierlich aktualisiert und verändert wird.
Manfred Krämer

veröffentlicht unter: Aktuelles Kommentare

Autoschlüssel = Datenträger

Autor Info's mit anzeigen Mai 15th, 2011

Ein Fahrzeugschlüssel ist heutzutage kein einfacher Schlüssel mehr, sondern ein hochintelligenter Datenträger. Diese einfache aber auch deutliche Erkenntnis wurde noch einmal auf der internationalen Konferenz für Fahrzeugdiebstähle in Manchester (UK) deutlich. Als Sachverständiger, der sich täglich u.a. mit Fahrzeugschlüsseln von gestohlenen Fahrzeugen beschäftigt, ist diese Erkenntnis besonders wichtig. So gibt es bereits Schlüssel oder auch Karten, die nicht nur Informationen über das Fahrzeug wie die FIN oder das Baujahr gespeichert haben, sondern oft auch die Anzahl der Betätigungen im Zündschloss, den letzten Werkstattaufenthalt, die letzte Fahrzeugbenutzung mit Datum und Uhrzeit und die Kilometerlaufleistung. Die Auswertung der Daten ist für ein Sachverständigengutachten genauso wichtig, wie die Überprüfung der Elektronik im Schlüsselkopf.  So können auch hier die Daten aus den Transpondern der Fahrzeugschlüssel oft so speziell ausgewertet werden, dass eine einwandfreie Zuordnung der Fahrzeugschlüssel nicht nur mechanisch, sondern auch elektronisch gewährleistet ist.

So wurde aus dem einfachen Autoschlüssel der letzten 50 Jahre ein hochwertiger Datenträger, auf den man allerdings heute mehr denn je aufpassen muss - denn die sensiblen Daten dürfen nicht in die falschen Hände geraten.

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Internationale Konferenz über Fahrzeugdiebstähle in Manchester

Autor Info's mit anzeigen Mai 15th, 2011

Vom 11. bis 12 Mai fand in Manchester (UK) die internationale Konferenz über Fahrzeugdiebstähle statt. Ausrichter der Konferenz, die in den Räumlichkeiten des berühmten Fussballstadions von Machester United stattfand, war die IAATI (UK). Als einziger deutscher Teilnehmer brachte diese Tagung für mich wieder einmal eine Menge neuer Erfahrungen und Erkenntnisse, die in meine tägliche Arbeit als Sachverständiger einfließen werden.

Chris McDonold aus den USA, der Präsident der Gruppe IAATI International gab einen Report über die aktuelle Situation der Fahrzeugdiebstähle in den USA.

Stuart James von der Retail Motor Industry Federation sprach über das Sicherheitsproblem bei der Herausgabe von technischen Informationen an Werkstätten. Der englische Gesetzgeber hat vorgegeben, dass alle Werkstätten Zugriff auf alle technischen Informationen haben sollen.  Zum Level 1, dem Level  für allgemeine technische Informationen haben bisher 90 % der Werkstätten Zugang. Zum Level 2, dem Security Level (hier werden Informationen zu Wegfahrsperren, Schlüsseln etc. von Fahrzeugen gespeichert), haben derzeit nur 10 % der Werkstätten Zugriff. Hier muss beobachtet werden, dass sicherheitsrelevante Daten nicht in die falschen Hände gelangen.

Hans Kooijman aus Holland, Präsident der IAATI Europe zeigte anhand einiger interessanter Fallbeispiele Erfolge bei der Wiederbeschaffung von gestohlenen Fahrzeugen auf.

Superintendent Mike Manley, Leiter der Spezialbehörde Fahrzeugkriminalität von der Nothinghamshire Police referierte über Erfolge bei der Reduzierung von Fahrzeugdiebstählen in seinem Bereich.

Antonio Montanaro aus Italien, Spezialist in der Abteilung für organisierte FZ-Kriminalität von Interpol, sprach über Perspektiven und Vorgehensweisen bei seinen Ermittlungen.

Niclas Antonsson aus Schweden berichtete über einen interessanten Zusammenhang zwischen gestohlenen Fahrzeugen und dem Verkauf von Einzelteilen aus zerlegten Fahrzeugen.

Der Fahrzeugdiebstahl wurde auch einmal aus der Perspektive von zwei Ermittlern der Versicherungsbranche, Paul Ewen und Stephen Cantello von der Coswold Group, erläutert.

Über Beispiele von Versicherungsbetrug mittels falscher oder manipulierter Fahrzeugschlüssel berichtete Bill Hurr von der Ambersett Consultancy, einem privaten Ermittlungsbetrieb.

Am Donnerstag, den 12. Mai fanden Ehrungen von Personen statt, die sich im Laufe der letzten Jahre in der Ermittlungsarbeit über FZ-Diebstähle besonders verdient gemacht haben. Dies sind in der Hauptsache Polizisten, die sich durch besonderen Einsatz und Gespür auszeichnen.

Über das Aussehen von Führerscheinen unterschiedlicher Nationalitäten und den besonderen Erkennungsmerkmalen berichtete Paul Giles von der Behörde für nationale Dokumente.

Professor Richard Wortley von dem Jill Dando Institut, welches sich mit der Wissenschaft über Sicherheit und Kriminalität beschäftigt, berichtete über Aspekte zur Verhinderung von FZ-Diebstählen. Hier wurden u.a. besondere Orte in Großstädten statistisch untersucht, an denen häufige FZ-Diebstähle stattgefunden haben.

Barry Hancock gab einen internationalen Überblick über die unterschiedlichen Wege, die gestohlene Fahrzeuge nehmen. Hier wurden interessante Plätze genannt, wo die Fahrzeuge verschifft werden und wohin die Fracht dann geht.

Ein besonderes Highlight der gesamten Tagung war der Beitrag eines Kollegen, der mit italienischem Temperament eine Powerpoint Präsentation über gefälschte Dokumente aller Art vorstellte. Dieser auf italienisch gehaltene Vortrag wurde hervorragend übersetzt durch seinen Kollegen Antonio Montanaro von Interpol.

Dies war nur ein kleiner Auszug über die unterschiedlichen und sehr interessanten Vorträge auf dieser Tagung. Die nächste interessante Veranstaltung ist die Tagung der ISP 4 Europ, die MItte juni 2011 stattfindet.

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Seminar M-Locks

Autor Info's mit anzeigen Mai 27th, 2010

M-Locks (vormals LaGard) Tresorschlosshersteller hat in den letzten Tagen mehrere Fortbildungsseminare durchgeführt. Um als Sachverständiger immer auf dem neusten Stand zu sein, habe ich auch an dem Tagesseminar in Hamburg teilgenommen. Es wurden die neuesten Elektronikschlösser gezeigt, Programmierungen durchgeführt und Reparaturen angesprochen. Besonders interessant war die Überprüfung von Fehlerursachen bei Elektronikschlössern. Anhand von Beispielschlössern wurden elektrische Messungen von Stromverbräuchen an Tastaturen und an Schlössern durchgeführt. Das neue technische Handbuch zeigt neben den Funktionen auch die Bohrpunkte aller Schlösser, das nur an Servicepartner ausgegeben wird. Alle Modelle von M-Locks haben die neusten Abnahmeprüfungen nach VDS Klasse 2.

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